TeBe-Fans solidarisieren sich mit Aachen Ultras

Beim Spiel gegen TuS Makkabi Berlin entrollten Fans von Tennis Borussia Berlin zwei Solitapeten für die Aachen Ultras (ACU), nachdem diese in der Woche zuvor nach dem Auswärtsspiel in Saarbrücken von den rechten bis rechtsoffenen Ultras der Karlsbande, Hools und Neonazis angegriffen worden waren.

10.08. USP Party auf St. Pauli

No Wiesenhof!

Es ist bis jetzt nicht einmal mehr als nur ein Gerücht und doch ist das Entsetzen an der Weser und nicht nur da groß. Ausgerechnet der Geflügelkonzern Wiesenhof soll angeblich neuer Trikotsponsor des SV Werder Bremen werden. Viele Fans fragen sich zurecht, was da bitte schön in den Köpfen der Verantwortlichen los ist. Haben sie sich allen Ernstes zum Ziel gesetzt die Marke Werder Bremen nachhaltig und langfristig zu schädigen?

Nicht nur Tierschutzorganisationen kritisieren seit langem die Praktiken der Firma. Auch ideologisch wenig verdächtige Medien wie die ARD ([hier] ein Video) berichteten bereits mehrfach über skandalöse Zustände im Hause Wiesenhof, in dem nicht nur gesellschaftliche Standards den wenigstens halbwegs respektvollen Umgang mit anderen Lebewesen weit unterschritten werden, sondern auch Arbeitnehmer_innen unter Bedingungen arbeiten, die – um im Jargon zu bleiben – nicht artgerecht sind.

Sollte das Gerücht sich bewahrheiten und der SVW in der kommenden Saison tatsächlich mit Wiesenhof als Trikotsponsor auflaufen, wird die Führungsetage um Klaus Allofs sicher Schwierigkeiten haben, in Zukunft andere Sponsor_innen zu finden, die zum neuen Image des Vereins passen. Hier daher ein paar unverbindliche Vorschläge:

- Die japanische Walfangflotte
- Der Tierversuchskonzern Huntingdon Life Sciences
- Der Zentralverband Deutscher Pelztierzüchter
- Oder einfach gleich irgendeine Firma, die Landminen herstellt (kommt sicher auch gut an!)

[Quelle facebook]

Auftakt zur besten Berlinliga seit Ewigkeiten


Tennis Borussia BerlinBSV Hürtükel 2:1 (0:0)

Sonntag, 05.08.2012, 14 Uhr, Mommsenstadion, Berlinliga (Männer)

Endlich, endlich, endlich ist die Sommerpause vorbei! Europameisterschaft, Testspiele, Olympia – all das ist irgendwie nicht das Wahre und überhaupt verspricht diese Saison in der Berlinliga eine überaus spannende zu werden. Mit Hürriyet-Burgund, dem BFC Preußen, Trabzonspor, Frohnau und Altglienicke haben sich fünf graue Mäuse aus der Liga verabschiedet – nur Lichtenberg 47 mit dem schönen Stadion werde ich wohl irgendwie vermissen. Die Neuzugänge sind demgegenüber alle ganz großen Kino. Mit Türkiyemspor und Makkabi sind zwei sehr sympathische Vereine zur Liga gestoßen, mit Tasmania Gropiusstadt erweist sich ein ehemaliger Bundesligist die Ehre, Club Italia soll ja fast so etwas wie Fans haben und der erste Gegner von TeBe, der BSV Hürtürkel, soll türkisch-nationalistischen Kreisen nahestehen, was immerhin für Konfliktpotential sorgt und sich in der vergangenen Saison auch in rassistischen und antisemitischen Äußerungen beim Spiel gegen Makkabi äußerte.

Was das angeht, so blieb an diesem leicht verregneten Sonntagnachmittag im Mommsenstadion ruhig, doch das Spiel war für eine Auftaktpartie durchaus sehenswert. Oft wirken Teams ja am ersten Spieltag noch nicht wirklich eingespielt oder müde und matt von der Vorbereitung, doch hier boten beide Teams eine ansehnliche Partie. Die besseren Karten hatte dabei zunächst das Team der Gastgeber_innen. Zählbares wollte jedoch bis zur Halbzeit nicht herausspringen. So vertrieb der Anhang – regenbedingt größtenteils auf die Tribüne umgezogen – die Zeit mit Singen und nicht wenige bewunderten vor allem das Können zweier Neuzugänge: Auf der der rechten Abwehrseite zeigte sich Fabien Thokomeni äußerst zweikampfstark und legte eine gute Mischung aus Resolutheit und Fairness an den Tag, während seine offensiven Vorstöße immer wieder mächtig Staub aufwirbelten. Noch besser zu gefallen wusste dagegen Hassan Salhab, Neuzugang von Trabzonspor, der im Sturmzentrum ordentlich Dampf machte und, auch wenn er heute mal kein Tor machte, eine echte Verstärkung zu sein scheint.

Zu Beginn der zweiten Hälfte entrollten Fans von TeBe dann zwei Tapeten – eine in Solidarität mit dem schwulen türkischen Schiedsrichter Halil İbrahim Dinçdağ und eines, das sich in türkischer Sprache gegen Rassismus und Antisemitismus richtete. Auf dem Feld ging es derweil weiter munter hin und her, wobei TeBe weiter das bessere Team war und schließlich in der 66. Minute auch völlig verdient durch einen Schuss aus der zweiten Reihe von Benny Hendschke verdient in Führung ging. Nur sechs Minuten später war es abermals Hendschke, der nach Hereingabe des bereits erwähnten Salhab per Kopf auf 2:0 erhöhte. Es spricht jedoch für die Qualität der Gäste, dass sie jetzt den Kopf nicht in den Sand bzw. Rasen steckten, sondern auf den Anschlusstreffer drängten, den Selim Erdem nur weitere drei Minuten später im Kuddelmuddel nach einem Freistoß dann auch tatsächlich erzielte. Von da an war Hürtürkel die spielbestimmende Mannschaft, doch die TeBe-Abwehr hielt dicht, und am Ende durfte der Gutteil der rund 450 Zuschauer_innen, der auf Seiten des Heimteams stand, einen im Großen und Ganzen verdienten Heimsieg bejubeln.

Für TeBe geht es jetzt Mittwoch zu einem echten Härtetest, wenn das Team auswärts beim 1. FC Wilmersdorf antritt, der in der letzten Saison mit nur einem Punkt Rückstand auf Lichtenberg Dritter geworden ist und ebenfalls mit einem Sieg – Auswärts im Derby beim Berliner SC – starten konnte. Hürtürkel hat es auch nicht leichter. Am Donnerstag gastiert Tabellenführer Hermsdorf, der am ersten Spieltag den SV Empor mit 6:1 deklassiert hat, am Columbiadamm.

Sticker #8

Innsbruck, Café Dezentral.

Innsbruck, Café Dezentral.

Tübingen, Epplehaus.

Adidas + Pyrotechnik = <3

Der von allen Vereinen der obersten drei deutschen Ligen außer Union Berlin unterschriebene Verhaltenskodex spricht sich mehr als eindeutig gegen Pyrotechnik aus. „Wir dulden keine Pyrotechnik beim Fußball“, heißt es da. Nun, ganz so schlimm scheint zumindest Adidas, Ausrüster etwa jedes sechsten Clubs, der unterzeichnet hat, Pyrotechnik nicht zu finden. In seinem aktuellen Magazin „News For Original Girls“ findet sich eine ganze Fotostrecke voll mit Pyrotechnik (s.u.).

Weiß der Konzern aus Herzogenaurach, der den FC Bayern, Nürnberg, Wolfsburg, Leverkusen, den HSV, Schalke, Ingolstadt, Aalen und Unterhaching ausrüstet, etwa nicht, dass Pyrotechnik schrecklich gefährlich ist, zwangsläufig zu Ausschreitungen führt und quasi dasselbe ist wie Gewalt?!

Da müssen DFB und DFL aber unbedingt nochmal Aufklärungsarbeit leisten. Andernfalls muss Adidas wohl mit zehn Jahren bundesweitem Stadionverbot rechnen…

MV dreht wieder mal wieder frei

Gerhard Mayer-Vorfelder, Ehrenpräsident des DFB, CDU-Rechtsaußen und so etwas wie der personifizierte „hässliche Deutsche“, erklärte, wie die WAZ berichtet:

„Der Bundestrainer muss die Singpflicht durchsetzen. Notfalls in einem Vier-Augen-Gespräch.“

Und weiter:

„Das glaubt doch kein Mensch, dass Khedira nicht mitsingt, weil er so einen großen Respekt vor Tunesien hat. Der Migrationshintergrund ist für mich keine ausreichende Begründung , stumm zu bleiben. Ich kann nicht für die DFB-Auswahl auflaufen und alle Vorteile einstreichen wollen, dann aber so tun, als wäre ich nur ein halber Deutscher.“

Ich sage dazu jetzt einfach mal nur: Lieber „ein halber Deutscher“ als ein komplettes Arschloch…

Solange der DFB einen offenkundigen Rassisten wie MV als Ehrenpräsidenten duldet und im Amt belässt, ist dieser als Gesprächspartner in Sachen Antidiskriminierung eigentlich untragbar. Ich rede ja auch nicht mit dem Papst darüber, wie wir das Recht auf Abtreibung und die Homo-Ehe durchsetzen können.

Mainz: Stadionverbote für Zivilcourage

Im November letzten Jahres hatten sich, wie FVL berichtete, Fans des FSV Mainz 05 in Remagen einem Mob Neonazis entgegengestellt. Statt Lob für die Zivilcourage gibt es vom DFB dafür jetzt Stadionverbote. Dass und warum das Scheiße ist, kann kaum besser auf den Punkt gebracht werden, als von BAFF in seiner Pressemitteilung:

BAFF verurteilt Stadionverbote für Zivilcourage

Einige aktive Fans vom FSV Mainz 05 haben im vergangenen November erfolgreich Zivilcourage gegen Neonazis gezeigt – und nun vom DFB gerade dafür ein langjähriges Stadionverbot ausgesprochen bekommen. Die Fans befanden sich auf dem Hinweg zum Bundesligaspiel 1. FC Köln gegen den FSV Mainz 05 und trafen im Bahnhof Remagen dabei auf eine Gruppe Neonazis, die ihrerseits auf dem Weg zu einer Neonazi-Kundgebung waren. Bis zum Einschreiten der Polizei stellten sich die Mainzer Fans lautstark und entschlossen den Nazis entgegen.

Im Anschluss wurden die Fans von einem Fanprojekt-Mitarbeiter sogar noch für „ein deutliches Zeichen unserer Fans, wie man zu so einer Gesinnung steht“ gelobt. Umso erstaunlicher nun die langjährige Stadionverbotsvergabe von dem DFB. BAFF-Sprecher Patrick Gorschlüter dazu: „Auf der einen Seite spricht der DFB davon, dass der Kampf gegen Rassismus
und Diskriminierung bestärkt werden soll, auf der anderen Seite werden aber gleichzeitig Stadionverbote ausgesprochen, wenn es Menschen nicht wegschauen. Für uns ist dies eine nicht hinzunehmende Doppelmoral“.

Dass dieser Vorfall kein Einzelfall ist, zeigen Beispiele aus der Vergangenheit. Bereits im April 2010 erhielten Fans des FC Carl Zeiss Jena langjährige Stadionverbote, als sie bei ihrer Rückreise vom Auswärtsspiel in Ingolstadt im Zug die rechtslastige Musik einer Gruppe Neonazis aus Thüringen unterbinden wollten. Auch Anhängerinnen und Anhängern aus der
Fanszene des SV Werder Bremen erteilte der DFB das selbe Schicksal, nachdem es bei der Auswärtsfahrt zum Spiel bei Hertha BSC Berlin im August 2009 an der Raststätte Allertal, nördlich von Hannover, zu einer Auseinandersetzung mit einer vierköpfigen Gruppe von Bundeswehrsoldaten kam. Nach Augenzeugenberichten waren die vier Personen anhand ihrer
Kleidung und einschlägiger Tätowierungen zweifellos der rechten Szene zuzuordnen. Als die Bremer Anhängerinnen und Anhänger die Kleingruppe ansprachen, reagierte diese aggressiv auf die unbequemen Nachfragen. Nach der anschließenden Auseinandersetzung wurde gegen sieben Bremer Fans ein Strafverfahren eingeleitet und vom DFB ein dreijähriges Stadionverbot verhängt. Davon waren nach Aussagen der Bremer Fanszene auch unbeteiligte Personen betroffen.

BAFF zeigt sich solidarisch mit allen Fans, die Engagement gegenüber Neonazis zeigen und sich ihren Aktivitäten in den Weg stellen. Gleichzeitig fordert BAFF den DFB auf, seine Stadionverbotspraxis zu überprüfen und die Zivilcourage aktiver Fans durch solche Strafen nicht im Keim zu ersticken, sondern verstärkt zu fördern. „Der DFB sollte die ausgesprochenen Stadionverbote gegen die Fans vom FSV Mainz 05 zurücknehmen und eigene Fehler eingestehen. Diese sind gerade vor dem
Hintergrund der immer wieder geforderten Zivilcourage geradezu skandalös“, so BAFF-Sprecher Patrick Gorschlüter.

Bündnis aktiver Fußballfans im Juli 2012

Ein kurzer Rundumschlag zum Thema EM


Kaum eine Woche in so was ähnlichem wie Urlaub überschlägt sich die Rassismusmaschine Deutschland mal wieder. Kaum ein Tag vergeht ohne neue Ungeheuerlichkeiten, mit denen dann aber irgendwie doch zu rechnen war. Mal kommt heraus, dass – Oh Wunder! – auch bei der Nationalelf Nazis mit im Fanblock stehen. Mal wird der deutsch-italienische Tagesthemensprecher Ingo Zamperoni bepöbelt, weil er im Halbfinale zwischen Deutschland und Italien nicht voll und ganz hinter dem Deutschen Reich, pardon, der Bundesrepublik Deutschland bzw. der Auwahlmannschaft des DFB stehen mochte und dann auch noch statt Goethe oder Schiller den Ausländer Dante zitierte. Zum gleichen Anlass entlud sich der rassistische deutsche Volkszorn dann wahlweise darüber, dass es mit Mario Balotelli ausgerechnet der einzig Nicht-Weiße Spieler der Italiener war, der die Deutschen mit zwei Traumtoren rausschoß, oder aber darüber, dass die deutsche Elf nicht deutsch genug war und bestimmt genau deshalb nicht ins Finale gekommen ist, was sich auch in der „Twitter-Affäre“ um Mesut Özil äußerte. Dass dann aber auch noch die italienische Gazetta dello Sport Balotelli mit einer rassistischen Karikatur, die ihn als King Kong zeigte, verhöhnen musste, hinterlässt dann nur noch Kopfschütteln. Offenbar ist Rassismus auch außerhalb Deutschlands mal wieder sehr en vogue, was sich ja aber auch schon in den rassistischen Attacken kroatischer Fans gegenüber Balotelli und den „Affenlauten“ polnischer Fans gegenüber Spielern aus den Niederlanden gezeigt hatte, während russische Fans eher einen auf nationalistisch machten und per Choreographie mal eben Polen annektierten, wenn sie nicht gerade den einzigen Schwarzen Spieler auf Seiten Tschechiens mit Rassismus überziehen. Dass bei all dem viele keine große Lust auf Europameisterschaften haben, ist irgendwie naheliegend. Da braucht es dann nicht einmal mehr die Angriffe deutscher Fans auf feiernde Italiener_innen und Polizist_innen, die zumindest aus Nordrhein-Westfalen gemeldet wurden und auch die homophoben Ausfälle des italienischen Spielers Cassano verwundern eigentlich niemanden mehr. Umso erfreulicher, dass im Tagesspiegel mal etwas halbwegs Vernünftiges zum Thema Homophobie im Fußball steht, während in der Jungle World ein wenig dem Verhältnis expliziter Neonazis zur deutschen Nationalmannschaft auf den Grund gegangen wird. Es ist ja eigentlich schwer zu glauben, weil im Vereinsfußball ja nun wirklich nicht alles geil ist, aber Länderspielfußball ist tatsächlich nochmal um einiges widerlicher. Echt beeindruckend, wie Fußballfans es immer wieder schaffen einander in Beschissenheit zu überbieten…

Der Form halber und weil es ja irgendwo auch um Fußball geht sei aber auch noch angemerkt, dass die deutsche Elf im Halbfinale wirklich schlecht gespielt hat und dass das zu einem Gutteil an der völlig unverständlichen Aufstellungspolitik Jogi Löws lag. Schweinsteiger wird langsam aber sicher zu einer ähnlichen Altlast für das Team, wie es neulich Michael Ballack war und die einzigen zwei Spieler der DFB-Elf, die wirklich überzeugen konnten, waren die, die bei Real Madrid spielen: Özil und Khedira. Der zentrale Fehler Löws war es, die Taktik des FC Bayern zu kopieren, denn wenn ein Team keinen Messi oder Ronaldo hat, dann ist dieses Gomez-wird’s-schon-richten-System schlicht noch einfacher auszurechnen als durchschnittliche Matheaufgaben in der Grundschule. In der Bundesliga mag so etwas vielleicht funktionieren, aber gegen ein Team wie Italien kann so etwas fast nur in die Hose gehen. Auch wenn Fußballdeutschland es nicht wahrhaben will: Dieses Team hat keine Weltklasse und höchsten vier oder fünf Spieler können bei gegenwärtiger Form auf höchstem Niveau wirklich mithalten. Der Rest ist gute Dutzendware, mehr aber auch nicht. Eigentlich könnte mensch ja sagen: „Klasse, mit einem durchschnittlichen Team bis ins Halbfinale gekommen“, aber in diesem Land wurde sich ja noch nie mit weniger als der Weltherrschaft zufrieden gegeben…

Tatort Stadion 2 in Berlin

Die „Tatort Stadion 2″-Ausstellung gastiert mal wieder in Berlin. Allerdings musste kurzfristig der Ausstellungsort geändert werden. Zu sehen ist die Ausstellung jetzt in der Scherer 8 im Wedding und zwar zu folgenden Zeiten:

06.07.: 16-20 Uhr
07.07.: entfällt
08.07.: 14-20 Uhr
09.07.: 16-20 Uhr
10.07.: 16-20 Uhr

Hier noch der offizielle Ankündigungstext dazu:

Tatort Stadion 2 – Fußball und Diskriminierung“. Offen von 16.00 bis 20.00 Uhr. Rassismus und Antisemitismus, Sexismus und Homophie und viele anderen Diskriminierungen machen auch vor den Stadien nicht halt.
Sogenannte „U-Bahngesänge“ und antiziganistische Beschimpfungen sowie rassistische Gewalt sind gesamtgesellschaftliche Probleme und werden nicht nur von Nazis in die Kurven getragen. Die Ausstellung versucht das Ausmaß von diskriminierender Gewalt zu dokumentieren und stellt sich explizit gegen die Relativierungen und das Leugnen seitens der Vereinsführungen und Fanbeauftragten. Zugleich möchten wir hiermit anregen, sich auch in den Kurven mit Diskriminierungsmechanismen auseinanderzusetzen und aktiv zu werden – für eine starke antifaschistische Fußballkultur! Präsentiert von BAFF und Siempre Antifascista.

Mehr Infos zu Tatort Stadion gibt es [hier].