Archiv der Kategorie 'veranstaltungen'

19.04. „Männliche Identitätskonstruktion bei Fußballfans“

Am Donnerstag, dem 19.04. findet im Inihaus in Bad Oldesloe im Rahmen des Café A ein Vortrag zum Thema „Männliche Identitätskonstruktion bei Fußballfans“ statt.

09.04. Queer in (Ost-) Europa?!

Am 09.04.2012 findet in Hamburg eine sehr interessante Diskussionsveranstaltung zum Thema Homophobie im Fußball im Kontext der anstehenden EM in Polen und der Ukraine mit Fans und Aktivisten aus Polen, Ukraine, England, Östereich und Deutschland statt.

09.04.2012 um 19 Uhr, Hamburger Botschaft, Sternstrasse 67 in 20357 Hamburg

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23.03. Zeckensalon zum Thema Grauzone

Der Zeckensalon auf St. Pauli lädt im März zu einer Veranstaltung zum Thema Grauzone:

Rech­te Le­bens­wel­ten zwi­schen Punk, OI und Deutsch­rock

Im­mer­hin: “Gegen Nazis” sind viele, die sich in Sub­kulturen oder in der Po­pu­lär­kul­tur be­we­gen – Frei.​wild-Fans auf der Fußball-​Fan­mei­le oder auch OI-​An­hän­ge­rIn­nen, die die Po­li­tik so­wie­so ab­leh­nen. Doch jen­seits der Whi­te-​Power-​Rock­mu­sik eta­blie­ren sich rech­te Le­bens­wel­ten, für die die Ka­te­go­rie “Nazis” ge­nau­so wenig zu­trifft wie das Label “un­po­li­tisch”. Sie sind ir­gend­wo da­zwi­schen, in der Grau­zo­ne. Diese Grau­zo­ne reicht weit hin­ein in “al­ter­na­ti­ve” Sze­nen und be­deu­tet einen zu­neh­en­den Raum­ver­lust für linke, eman­zi­pa­to­ri­sche Ideen.

Die von einem Re­fe­ren­ten des Ver­eins apa­biz durch­ge­führ­te Ver­an­stal­tung wird den fol­gen­den Fra­gen nach­ge­hen: Wo be­ginnt die Grau­zo­ne, wo hört sie auf? Wieso er­lebt sie heute Dy­na­mik? Und was sind ei­gent­li­che “rech­te Le­bens­wel­ten”?

Ent­spre­chen­de Strö­mun­gen im Punk, OI und Hard­core sind eben­so Thema wie die Pop­kul­tur von Böhse On­kelz und Frei.​wild. Zum Einen wird an­hand von Bei­spie­len auf­ge­zeigt, wie eng manch „un­po­li­ti­sche“ Künst­le­rIn­nen aus der Grau­zo­ne mit ex­trem rech­ten Mi­lieus ver­wo­ben sind. Zum An­de­ren gibt es un­ap­pe­tit­li­che Ein­bli­cke in re­ak­tio­nä­re Män­ner­wel­ten, spieß­bür­ger­li­che Re­bel­li­ons­phan­ta­si­en und Wer­te­bil­der, die auf Bal­ler­mann­par­tys und in Bild­zei­tungs-​Le­ser_in­nen­brie­fen wahr­lich bes­ser aufge­ho­ben wären als in links co­dier­ten Sze­nen.

23.​03. um 20 Uhr im Fan­la­den St. Pauli. Der Re­fe­rent ist ein Mit­ar­bei­ter des An­ti­fa­schis­ti­schen Pres­se­ar­chivs und Bil­dungszen­trums Ber­lin e.V. Die Ver­an­stal­tung des Ze­cken­sa­lons wird un­ter­stützt von Ball­kult e.V..

27.01. St. Pauli: Holocaustgedenkveranstaltung

Im Cluheim des FC St. Pauli findet am 27.01, dem internationalen Holocaustgedenktag aka. Jahrestag der Befreiung des KZs Auschwitz, eine Gedenkveranstaltung für die Opfer des Nationalsozialismus statt:

Am 27.​01.​2012 um 18 Uhr ver­an­stal­tet der Fan­la­den St. Pauli im Club­heim des FC St. Pauli zum drit­ten Mal eine Ver­an­stal­tung zum in­ter­na­tio­na­len Ho­lo­caust­ge­denk­tag. Der the­ma­ti­sche Schwer­punkt wird in die­sem Jahr auf der Ver­fol­gung Ho­mo­se­xu­el­ler lie­gen.

Zu Be­ginn der Ver­an­stal­tung re­fe­riert der His­to­ri­ker Mo­ritz Ter­floth über Ho­mo­se­xu­el­len­ver­fol­gung im Na­tio­nal­so­zia­lis­mus. Da­nach be­rich­tet der Spre­cher des Netz­wer­kes Queer Foot­ball Fan­clubs Dirk Brüllau über Dis­kri­mi­nie­rung im heu­ti­gen Fuß­ball all­ge­mein und über den FC St. Pauli im spe­zi­el­len.

Nach den Vor­trä­gen be­steht die Mög­lich­keit, an die Re­fe­ren­ten Fra­gen zu stel­len sowie an­ge­regt und offen zu dis­ku­tie­ren. An­schlie­ßend wol­len wir ge­mein­sam an der Ge­denk­ta­fel für die Opfer des Na­tio­nal­so­zia­lis­mus vor der Süd­tri­bü­ne einen Kranz nie­der­le­gen sowie eine Schwei­ge­mi­nu­te ein­le­gen.

Zum Ab­schluss laden wir zu einem ge­müt­li­chen Bei­sam­men­sein bei Tee und Glüh­wein wie­der­um ins Club­heim ein.

9. November


Die diesjährige Broschüre der Antifaschistischen Initiative Moabit zum 9. November enthält neben anderen interessanten Texten auch einen zu dem legendären Boxkampf Max Baer gegen Max Schmeling, dem „Battle of the Maxes“, im Juni 1933, der zum Politikum wurde. Schmeling trat als mehr oder minder offizieller Vertreter des nationalsozialistischen Deutschlands an, Baer als Sohn eines jüdischen Vaters. Während Schmeling alles dafür tat der amerikanischen Presse gegenüber die Verfolgung jüdischer Menschen in Deutschland zu leugnen, nähte Baer sich einen Davidstern auf die Boxhose in Solidarität mit den jüdischen Sportler_innen, die kurz zuvor in Deutschland aus den Vereinen geworfen wurden. Baer gewann den Kampf durch technischen KO. Baer war sich der Bedeutung des Kampfes dabei sehr bewusst: „Mein Vater ist jüdisch, und meine Mutter ist schottisch-irisch. Ich habe den Davidstern getragen, weil ich dachte, es ist das Richtige, und ich werde ihn in jedem weiteren Kampf tragen.“ Die Deutsche Presse spielte die Bedeutung von Baers Herkunft nach dem Kampf jedoch herunter. Für sie war er plötzlich ein Deutsch-Amerikaner…

Was das Ganze mit Tennis Borussia Berlin zu tun hat, kann [hier] online auf der Geschichtsseite des Vereins nachgelesen werden, von der der Text in der Broschüre entliehen wurde. Die ganze Broschüre gibt es als pdf [hier].

Demonstrationen und Kundgebungen anlässlich des 73. Jahrestages der Reichspogromnacht gibt es unter anderem hier:

Berlin: 17 Uhr, Mahnmal Levetzowstrasse (U-Bhf Hansaplatz, S-Bhf Tiergarten)

Dresden: 15.30 Uhr, Brühlscher Garten

Göttingen: 18 Uhr, Mahnmal am Platz der Synagoge

Hamburg: 15.30 Uhr, Joseph Carlebach Platz (Nähe Universität)

Leipzig: 17 Uhr, Denkmal der alten Synagoge

Mainz: 17.30 Uhr, Römerpassage

Kein Vergessen! Kein Vergeben!

23.07.: TeBe vs. Roter Stern Leipzig (Saisoneröffnung)

Am 23.07. findet bei Tennis Borussia Berlin die offizielle Saisoneröffnung statt. Um 16 Uhr zu Gast an der Wally-Wittmann-Sportanlage in der Waldschulallee (S-Bhf. Messe Süd) ist niemand geringeres als der Rote Stern Leipzig.

Um 20h gibt es dann noch eine After-Match-Party in den Räumen des Subversiv e.V. mit Basil Squire und den legendären Biberstand Boys gefolgt von Tanzmusisk aufgelegt von tigerXpaws, Knut und seine Atze und Kobold #1. Auf eine schöne Saison in der Berlinliga!

02.07.: TBAF Fanturnier

Am kommenden Samstag, dem 02.07. findet auf der Hanss-Rosenthal-Sportanlage in Berlin ein von Fans von Tennis Borussia Berlin organisiertes Fußballturnier unter dem Motto “Fußball geht auch anders – gegen Diskriminierung im Fußball und anderswo” statt. Los geht es um 10 Uhr morgens und ein vegan-vegetarisches Grillen ist auch angekündigt. Das Teilnehmer_innenfeld ist äußerst bunt und verspricht Einiges. Gleich zwei Teams aus Wien sind an Bord und eines aus Altona, dazu lokale Fanclubs von Fortuna Düsseldorf und dem FC St. Pauli, der LSVD, die Rijkaard Jugend, die Antifaschistische Initiative Moabit, ein Team des noch immer von der Räumung bedrohten Schokoladens, eine Flüchtlingsinitiative und mehr.

Bereits am Vorabend geht es zum Aufwärmen in die Rock‘n'Roll Herberge und nach dem Turnier gibt es im Cortina Bob ein Konzert mit Baretta Love und The Bottrops und danach Party. Wer lieber andere Musik will, kann natürlich auch zum Footloose Fest im About Blank weiterziehen…

Sehr runde Sache das!

Discover Football

Begleitend zur Fußball-WM der Frauen, die in diesen Tagen beginnt, findet in Berlin ein Festival mit dem Namen „Discover Football“ statt. Neben kollektivem Fußballgucken gibt es allerlei Workshops für Girlz, Infoveranstaltungen zu Themen rund um Fußball und Gender sowie und vor allem ein Fußballturnier mit internationaler Beteiligung. Stattfinden wird das Ganze im Willy-Kressmann-Stadion im Viktoriapark in Berlin-Kreuzberg. Mehr Informationen gibt es [hier] und eine Übersicht über das Programm [hier].

18.06. Cup der Angst in Altona

Am 18.06. wird in Hamburg-Altona ein Altona 93-Fanturnier stattfinden. Die Veranstaltung trägt den Namen „Cup der Angst“ und richtet sich gegen die repressive und rassistische Grenz- und Abschiebepolitik der EU und ihrer Mitgliedstaaten.

Seit Jahren wird die „Festung Europa“ immer weiter ausgebaut. Unter dem Codenamen Frontex werden die Außengrenzen militärisch gesichert und der Tot von Tausenden Flüchtlingen dabei billigend, wenn nicht willentlich in Kauf genommen. Nordafrikanische Staaten werden durch die Drohung der Kürzung von Hilfszahlungen aus den Töpfen der EU unter Druck gesetzt und dazu gezwungen ihrerseits dafür zu sorgen, dass Flüchtlinge sich möglichst gar nicht erst auf den Weg über das Mittelmeer machen, sondern am besten schon auf afrikanischem Boden aufgehalten und in extra errichtete Lager gesperrt werden. Doch solange die kapitalistische Wirtschafts- und Gesellschaftsordnung große Teile der Menschheit und ganze Erdteile vom Wohlstand ausschließt und es den Menschen in den reicheren Staat scheißegal ist, wenn anderswo Menschen an Hunger, Krieg und Elend sterben, wird es weiter legitim sein, dass Menschen, die nicht das Glück haben, in einer reichen Industrienation geboren zu sein, versuchen die Mauern der Festung Europa und jede andere Barriere, die Reich von Arm trennen soll, zu überwinden und zu durchbrechen. Refugees Welcome! [Text von FVL]

Die Einnahmen des Turniers gehen an Flüchtlingsinitiativen. Rassismus, Sexismus etc. werden selbstredend nicht toleriert. Gespielt wird auf Halbfeldern und mit all gender Teams.

Freitag, 17. Juni, abends:Gemütliches Ankommen im Vereinsheim (VoKü mit veganen sowie vegetarischen Leckereien, DJ und Kick-Fascism-Tipp-Kick-Turnier)

Samstag, 18. Juni, tagsüber:Fanturnier im Stadion. Gespielt wird über das halbe Feld auf 7m-Tore. Sechs Menschen (all gender) bilden ein Team. Im Vordergrund soll der Spaß am Spielen stehen.

Samstag, 18. Juni, abends:Party in der Lobusch zum Ausklang.

Kontakt gibt’s via [Email].

04.06. Respect Gaymes Berlin

An diesem Wochenende finde in Berlin die 6. Respect Gaymes statt. Bei der Veranstaltung im Friedrich-Ludwig-Jahn-Sportpark gibt es neben Fußball auch Beachvolleyball, Streetball, Breakdance, Musik und mehr. Nähere Infos gibt es [hier].