USP-Frauen aus dem Gästeblock…

Nachdem sich beim Gastspiel des FC St. Pauli bei der SG Dynamo Dresden ein Teil der Heimkurve bemühte neue Rekorde in Sachen dumm-sexistischer Provokation aufzustellen und u.a. eine Tapete mit dem Spruch „USP-Frauen aus dem Gästeblock damit die Küche lebt!“ hochhielten, konterten besagte USP-Frauen* jetzt mit einem Foto samt Pyro, Küchengeräten und eben jener Tapete aus Dresden. Dazu wurde auf der Website von USP folgendes Statement gepostet:

Hallo ihr Lieben,

fast wären uns ja Tränen gekommen vor Rührung. Wie außerordentlich gentlemen-like und aufmerksam von euch, dass ihr nach über zwei Jahren immer noch unserer Femminile-Aktion gedenkt. Wir scheinen damit wirklich bleibenden Eindruck in euren Köpfen oder wahlweise als euer Desktop-Hintergrundbild hinterlassen zu haben – sehr schmeichelhaft.
Fast genauso schmeichelhaft wie die Tatsache, dass ihr euch Sorgen um unsere Lebensführung macht und uns auf unsere wahre Bestimmung hinweist: „USP Frauen aus dem Gästeblock, damit die Küche lebt.“ Dafür sind wir euch so dankbar, dass wir diese Tapete gleich mal mitnehmen mussten.
Und ihr habt ja recht, wir sind auch alle wirklich gute Köchinnen und können äußerst geschickt mit unserem Werkzeug umgehen. So ein Dresdner Sauerbraten aus dem fetten Keulenstück eines ostdeutschen Ochsen ist schon was Feines. Braucht man allerdings scharfe Messer für.
Kommt doch mal zum Essen vorbei; zum Nachtisch gibt’s dann Dresdner Stollen. Da ihr eh viel Alkohol trinkt, müssen die Rosinen auch nicht mehr extra in Rum eingelegt werden.

Einen guten Appetit wünschen euch

eure Küchenfeen von Ultrà Sankt Pauli


2 Antworten auf „USP-Frauen aus dem Gästeblock…“


  1. 1 Bäcker 22. Mai 2012 um 8:53 Uhr

    Für einen Dresdner Stollen werden die Rosinen nicht in Rum eingelegt.

  2. 2 1312 14. Oktober 2012 um 18:15 Uhr

    das ist nich die tapete von ud .. peinliche aktion usp !

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