Hans Sarpei vs. Geschichtsrevisionismus 1:0

Hans Sarpei, Schalker Außenverteidiger und ghanaischer Nationalspieler, positioniert sich auf seinem Facebookprofil eindeutig gegen Antisemitismus und die Leugnung der Shoah und setzt damit ein eindeutiges Zeichen:

An den iranischen Präsidenten Mahmud Ahmadinedschad,

ein Mensch ist erst vergessen, wenn sein Name vergessen ist, wie ein jüdisches Sprichwort sagt.

Auf www.stolpersteine-online.com sind die Stolpersteine von vielen tausend Opfern des Holocaust verlegt – mit Namen und ihrem letzen Wohnort. In ganz Europa liegen bereits 32.000 dieser Steine. Täglich gehe ich an ihnen vorbei.

Die Aktion des Kölner Künstlers Gunter Demnig wird weltbekannt – dafür werde ich sorgen und die Aktion mit meinen Mitteln unterstützen.

Wir werden den Holocaust nicht vergessen!

Ihr Hans

Natürlich hagelt es sofort Kommentare darüber wie schlimm die israelische Politik gegenüber den Palästinenser_innen ist, aber es gibt auch Menschen, die vernünftigerweise anmerken, dass es darum verdammt noch einmal überhaupt nicht geht, sondern um die Shoah und darum, dass sie niemals vergessen geschweige denn geleugnet werden darf.

Ich bin ehrlich gesagt ziemlich bewegt. So etwas, wie es Sarpei hier gepostet hat, erlebt mensch in der Welt des Fußballs leider viel, viel zu selten…