Dresden in anders?

auf addn.me und Indymedia findet sich ein lesenswerter Artikel zu einer Diskussionsveranstaltung, die sich mit der SG Dynamo Dresden und ihren Fans auseinandersetzte. Es geht darum vor allem um ein aus Sicht der Veranstalter_innen notwendiges Update der Außenwahrnehmung der Dresdener Szene, die für viele neben Hansa Rostock und in geringerem Maße auch einigen unterklassigen Ostclubs noch immer als der Inbegriff rechter Barbar_innenhorden gilt. Hier ein Auszug:

…Die von der Fangemeinschaft schon vor etlichen Jahren gemeinsam mit der Geschäftsführung verabschiedete und mittlerweile von 50 der 140 offiziellen Fanclubs unterzeichnete so genannte Fancharta beinhaltet Regeln und Normen, wonach sich beispielsweise der Verein SG Dynamo Dresden e.V. und seine Fans aktiv gegen Rassismus und Fremdenfeindlichkeit aussprechen. Vorfälle wie zuletzt nach dem Auswärtsspiel in Bochum sollten den Anhängerinnen und Anhängern von Dynamo klarmachen, dass sie damit nicht nur das Bild des Vereins in der Öffentlichkeit dauerhaft schädigen und die jahrelange Arbeit von Faninitiativen vor Probleme stellen, sondern auch den Erfolg einer multikulturellen Mannschaft ad absurdum führen…