Rücktritt nach wiederholter Spielabsage

Aus dem Nordwesten Berlins erreichte uns ein Statement, dass bei uns tiefe Betroffenheit auslöste. Allerdings ist es auch nicht die Aufgabe, der Platzkommission, jeder Mücke in den Popo zu schauen! Aber sehen Sie selbst:

Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Borussinnen und Borussen,

gerne habe ich die Wahl zum Mommsensrasen angenommen und mich mit ganzer Kraft dem Amt gewidmet. Es war mir ein Herzensanliegen, den Zusammenhalt einzelner Grashalme zu stärken. Alle sollen sich zugehörig fühlen, die hier bei uns in der Waldschulallee leben, eine Ausbildung machen, studieren und arbeiten, ganz gleich, welche Wurzeln sie haben. Wir gestalten unsere Zukunft gemeinsam.

Ich bin davon überzeugt, dass Tennis Borussia Berlin seine wirtschaftliche und gesellschaftliche Kraft am besten entfalten und
einen guten Beitrag zur fußballerischen Eignung leisten kann, wenn die Integration auch nach innen gelingt.

Unser Stadion, das Bundesstadion Mommse, braucht einen Rasen, der sich uneingeschränkt diesen und anderen sportlich, sowie den gewalttätigen internationalen Herausforderungen widmen kann. Einen Rasen, der vom Vertrauen nicht nur einer Mehrheit, sondern einer breiten Mehrheit der Grashalme getragen wird.

Die Entwicklung der vergangenen Tage und Wochen hat gezeigt, dass dieses Vertrauen, und damit meine Wirkungsmöglichkeiten, nachhaltig beeinträchtigt sind. Aus diesem Grund wird es mir nicht mehr möglich,
das Amt des Mommsensrasens nach innen und nach außen so wahrzunehmen, wie es notwendig ist. Ich trete deshalb heute vom Amt des Mommsenrasens zurück, um den Weg zügig für die Nachfolge freizumachen.

Der Mommsenrasen