„Spiel“ ohne Grenzen?

Auf dem Blog Hanseator ist ein interessanter Eintrag zu den aktuellen Problemen in der Fanszene des FC Hansa Rostock erschienen, auf den ich hier gerne verweisen möchte. Ich teile sicher nicht alle Ansichten des Autoren, aber als Diskussionsbeitrag ist der Text allemal gut und wichtig:

…Inzwischen wird deutlich: Die Kontrolle innerhalb der „aktiven Fanszene“ scheint nicht zu entgleiten, sie ist, wenn es sie überhaupt je gegeben hat, entglitten oder aber liegt in den Händen von Geistesgestörten. Das Kind liegt im Brunnen. Die Entwicklung ist über die Jahre völlig aus dem Ruder gelaufen und gipfelt mittlerweile regelmäßig in Vorfällen wie zuletzt wieder rund um das Spiel gegen den FC St. Pauli.

Was haben sich alle auf die Zweitligasaison gefreut, mit packenden, emotionalen Spielen gegen alte sportliche Rivalen, mit Traditionsvereinen und starken Fanszenen wie Eintracht Frankfurt, Dynamo Dresden, Union Berlin und – ja, auch die – St. Pauli. Natürlich war kaum jemand so blauäugig zu glauben, dass all diese Spiele völlig ohne unerwünschte Begleiterscheinungen über die Bühne gehen könnten, aber ein kleines bisschen Hoffnung auf menschliche Vernunft und ein Minimum sozialer Verhaltensweisen musste doch erlaubt sein. Aber schon Goethe wusste: „Es irrt der Mensch, solang er strebt.“…

Den ganzen Text gibt es [hier].