Transphobie beim Übersteiger?

Auf dem Blog „Metalust & Subdiskurse Reloaded“ wurde vor einigen Tagen ein interessanter Eintrag gepostet zu der Frage, ob der FC St. Pauli ein safe space für homosexuelle oder trans* Menschen ist. Zentral geht es dabei um folgendes Zitat von jemandem vom Übersteiger im 11 Freunde-Saisonplaner:

„(11 Freunde): Dein größter Alptraum? (Der Übersteiger): Jahreshauptversammlung 2011: Überraschend erklärt das Präsidium den Rücktritt. Der Aufsichtsrat präsentiert als Nachfolger: Lilo Wanders und Olivia Jones. Das Separee von Susis Showbar wird ab sofort in der Halbzeit live auf der Videowand übertragen, und Beate Uhse wird neuer Sponsor. Außerdem kann man ab sofort Astra per Spritze im Fanshop erwerben.“

11 Freunde Bundesliga 2011/12, S. 99., Berlin 2011

Besonders interessant ist allerdings auch die seitenlange Diskussion, die in den Kommentaren vonstatten geht. Wichtig ist aber vor allem, dass sich überhaupt jemand öffentlich über so’ne Kacke echauffiert. Alles nachlesen [hier]!


2 Antworten auf „Transphobie beim Übersteiger?“


  1. 1 Gast 29. Juli 2011 um 10:51 Uhr

    Sich an dem Satz zu stören, den Übersteiger darauf hinzuweisen und diese Diskussion zu starten: Alles gut und wichtig, schön so etwas beim FC St.Pauli auch weiterhin zu sehen.
    Die Schärfe, die sowohl im Beitrag selbst als auch in den meisten Kommentaren des Autoren auftritt, kann ich hingegen kaum nachvollziehen, die Argumentation von dem ÜS-Redakteur erscheint mir glaubhaft. Macht den Spruch nicht besser, sollte ihn aber eben auch einzuordnen helfen, als das was er ist: Unglücklich und unbedacht.
    Ich fühle mich als Schwuler sehr wohl in einem „safe place“ am Millerntor. Die Anzahl an dummen Sprüchen, die ich da bekomme, krieg ich im gleichen Zeitraum auf andere Art und Weise auch von Idioten in einer Schwulenbar an den Kopf geworfen.

    Durch die Schärfe der Diskussion, ohne bereit zu sein andere Meinungen auch nur anzuhören, nimmt sich der Autor absolut jede Glaubwürdigkeit. Was sehr schade ist, und der Sache nicht dient, im Gegenteil.

  2. 2 momorulez 05. August 2011 um 2:06 Uhr

    Na ja, aus der Schärfe nun den Grad der Glaubwürdigkeit abzuleiten, das ist ja auch ein lustiges Kunststück. Da versteh ich noch nicht mal, was das meinen können sollte.

    Ich muss mich ja nicht nun an dem orientieren, was Du hinzunehmen bereit bist.

    Dieser Rekurs auf Formfragen sabottiert den Inhalt, nicht etwa „Schärfe“.

    Sich mit solchen „nicht so gemeint“-Antworten abspeisen zu lassen ist eher konträr zu dem, was Du schreibst. Wenn Dir das hilft, okay. Mir nicht.

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