Archiv für Juli 2010

Schwulen-Combo im Liebesnest

In der aktuellen Jungle World ist ein Artikel von Elke Wittich, der recht gut vieles von dem wiedergibt, was zum Thema Fußball und Homosexualität bei der Veranstaltung zu Männlichkeitsbildern im Fußball im Bandito Rosso/Berlin-Prenzlauer Berg am 17.06. gesagt worden ist. Aufhänger des Artikels sind Aussagen der Ballack-Beraters Michael Becker am Rande von Bernd Schneiders Abschiedsspiel in Leverkusen. Den lesenswerten Artikel gibt es in Gänze [hier]. Hier ein Auzug:

Was ein medialer Knaller hätte werden sollen, ist mit erstaunlicher Geschwindigkeit verpufft. Im Rahmen einer WM-Reportage hatte der Spiegel-Autor Alexander Osang in einigen Zeilen angemerkt, dass ihm zwei Monate vor der Weltmeisterschaft in Südafrika »Michael Becker, der Manager von Michael Ballack«, erzählt habe, welche deutschen Spieler angeblich schwul seien.

Und nicht nur das. Becker, so Osang weiter, habe »am Rande des Abschiedsspiels von Bernd Schneider in Leverkusen« öffentlich, und zwar »inmitten einer Traube von Spielerberatern und Journalisten im Bayer-Clubhaus« angekündigt, »dass es einen ehemaligen Nationalspieler gebe, der die ›Schwulen-Combo‹ demnächst hochgehen lassen würde … « Einen überraschend für die WM nominierten Spieler bezeichnete Becker gegenüber dem Spiegel-Schreiber als »halbschwul«, ohne genau zu erklären, was das denn nun sein solle – anscheinend fand er allerdings, dass dieses Wort gut zum von ihm angedeuteten Tatbestand einer wie auch immer gearteten Schwulenverschwörung in der Nationalmannschaft passe.

Dazu passend möchte ich hier mal ganz nebenbei auf The Justin Campaign hinweisen, eine Kampagne gegen Homophobie im Fußball, die mit ihrem Namen an Justin Fashanu, den bisher einzigen Spieler der englischen Premier League, der sich als schwul geoutet hat und schließlich unter tragischen Umständen Selbstmord beging, erinnern will. Auscheckenswert!

justin campaign

Naziangriff nach Deutschlandspiel

Wie Opferperspektive berichtet kam es nach dem WM-Halbfinalspiel zwischen der DFB-Auswahl und dem Team des spanischen Verbandes in der Nacht zum 08.07. in Bad Freienwalde (Brandenburg) zu einem Angriff von Neonazis auf alternative Jugendliche:

Bad Freienwalde: Rechter Angriff nach WM-Spiel

In der Nacht zum 8. Juli wurden drei alternative Jugendliche in Bad Freienwalde nach dem WM-Spiel Deutschland-Spanien von Neonazis angegriffen. Am Ende gab es mehrere Verletzte. Der mutmaßliche Anführer der neonazistischen Kameradschaft Märkisch Oder Barnim (KMOB) war nach Augenzeugenberichten an den Auseinandersetzungen beteiligt.

Die drei Jugendlichen wollten in einer Kneipe das Fußballspiel verfolgen. Bereits hier seien sie von Rechten bedrängt und mit Prügel bedroht worden. Sie ließen die Polizei informieren und konnten unter Polizeischutz das Lokal verlassen. Als sie später in eine zweite Gaststätte einkehrten, trafen sie dort auf weitere Neonazis. Der mutmaßliche KMOB-Anführer habe die Jugendlichen aufgefordert, aus »seiner« Kneipe zu verschwinden. Um einer Auseinandersetzung aus dem Weg zu gehen, brachen die Jugendlichen auf. Mehrere Rechte folgten ihnen – am Ausgang kam es zu einer ersten Auseinandersetzung. Verfolgt von ihren Angreifern flüchteten die Jugendlichen in den Vorraum der nahe gelegenen Polizeiwache.

Flucht in die Wache verwehrt

Der wachhabende Beamte habe allerdings nicht auf die offensichtliche Bedrohungssituation reagiert und verwehrte den Zutritt zur eigentlichen Wache. An der Tür und vor der Wache kam es schließlich zu einer Prügelei mit den angreifenden Rechten. Dabei wurden die drei Alternativen verletzt, ebenso wie einer der Rechten. Sowohl bei der versuchten Erstürmung der Polizeiwache als auch bei der Auseinandersetzung davor soll der mutmaßliche KMOB-Anführer beteiligt gewesen sein. Hinzukommende Polizisten beendeten die Auseinandersetzung. Zwei der Alternativen mussten ambulant im Krankenhaus behandelt werden.

Die Polizei hat die Vorfälle in einer Meldung als Auseinandersetzung zwischen Personen der »rechts- und linksextremen Szene in Bad Freienwalde« eingestuft, wobei auch ein Polizist verletzt worden sei.

Erst wenige Tage zuvor, am 2. Juli 2010, waren Wohnungen von KMOB-Mitgliedern durchsucht worden. Einen Tag später gab die Neonazi-Kameradschaft ihre Selbstauflösung bekannt – offensichtlich, um einem Verbot zuvorzukommen.

[Indymediaartikel zur KMOB]

03.10. Bremen: Kein Tag für die Nation

bremen310

XIV. Mondiali Antirazzisti – Ein Nachbericht

Irgendjemand dort in Casalecchio di Reno brachte es ganz gut auf den Punkt mit der Feststellung, dass die Mondiali Antirazzisti eigentlich zwei Veranstaltungen in einem ist, die beide nicht unbedingt viel miteinander zu tun haben. Zum einen ist da das Fußballturnier mit 204 Teams aus diversen Ländern, das vom Team Luxembourg against Racism gewonnen wurde. Zum anderen ist da die allabendliche Ultraparty mit Bengalos zünden, Fahnen schwenken und auf Tischen tanzend Fangesänge singen, wie es die Fischerchöre nicht besser könnten. Dementsprechend wurde auch auf dem Zeltplatz in Schichten geschlafen. Während der Gesangsverein in die Kojen torkelte, standen die Sportler_innen schon wieder auf, um bei über 40° C in der Sonne zu schwitzen. Die ganz Harten schafften es auch irgendwie beides zu kombienieren und sowohl auf dem Pitch als auch im Bierzelt zu glänzen. Und natürlich gab es hüben wie drüben einen beachtlichen Männerüberschuß…

Überhaupt lässt sich feststellen, dass fast alles, was an der Mondiali kritikwürdig ist auch auf sehr ähnliche Art und Weise am Fußball generell kritisiert werden kann. Da wäre zum einen die testosteronschwangere Atmosphäre, die eine Mitreisende zu der Feststellung veranlasste, sie verstehe zum ersten Male in ihrem Leben wirklich, warum manche Menschen gerne in FrauenLesbenTrans*-Zusammenhängen leben wollen. Zum anderen und vor allem auf den Fußballplätzen wäre da das Konkurrenzverhalten Einzelner oder ganzer Teams, die so sehr damit beschäftigt waren zu gewinnen, dass sie dabei das Gebot der Fairness vergaßen und so hart zur Sache gingen, als wären sie in der Premier League. Zwar taten die Veranstalter_innen Vieles, um dagegen anzugehen, und schufen über die Jahre ein Regelwerk, dass eben solches Verhalten sanktioniert und auf ein Miteinander an Stelle eines Gegeneinanders ausgelegt ist, doch so ganz funktioniert es leider (noch) nicht. Was an dieser Stelle auch zu bemängeln wäre, ist dass keinerlei Quote für nicht-männliche Spieler_innen gibt. Von den über 200 Teams waren sicher mindestens die Hälfte de facto reine Männermannschaften, auch wenn hier und da eine Quotenfrau am Rand sitzen durfte. Natürlich gab es auch Ausnahmen wie das rein weibliche Team Lez-Bo aus Bologna, FC Xplosion aus Berlin, die Ahoi Antifa Kickers aus Bremen oder den Roten Stern Leipzig, der auch aus eben diesem Grund die diesjährige Antisexismus-Trophäe entgegennehmen durfte, aber der männlich dominierte und streng heteronormative Grundtenor blieb jedoch erhalten und wird wohl auch noch eine Weile bleiben…

Wenn mensch jedoch den Großteil dessen, was nervt, ein wenig ausblendet, gab es auch viel Tolles und Interessantes zu entdecken und stapelweise nette Menschen zu treffen, wie etwa die Brigadas Amarillas aus Cádiz oder die Abordnung vom Wiener Sportclub bzw. Sportklub. Das Highlight waren allerdings aus meiner Sicht Proodeutiki/Ekriksi (aka. Progressive FC), einem erst kürzlich von Anarchxs und Hausbesetzer_innen übernommener Verein aus Thessaloniki, der gleich mit rund 50 Leuten (und einem ballverliebten Hund) angerückt kam. Ähnlich wie in der BRD die Roten Sterne versteht sich der Verein als ein Versuch anders zu sein und Fußball ohne den üblichen Scheiß zu schaffen. Schön zu sehen, dass Versuche wie diese derzeit an ganz verschiedenen Orten gestartet werden.

Das musikalische Rahmenprogramm war eher mäßig. Die meisten Bands waren langweiliger Reggae, Ska oder Punkrock, die DJ_ane-Sets waren meist nicht unbedingt nach meinem Geschmack und Los Fastidios am ersten Abend waren zwar ein Erlebnis, aber doch eher wegen dem bekloppten, fanblockartigen Gehampel vor der Bühne. Es ist schon ein interessanter Anblick, wenn ein paar hundert Ultras zu „Antifa Hooligans“ abgehen, Bengalos und Fahnen schwenken und übereinander her purzeln. Die Poster mit den stumpfen „Boycot Israel!“-Aufrufen wären auch nicht nötig gewesen und warum Anarchoprimitivist_innen einen Infostand bei einem Fußballturnier machen, ist mir auch eher schleierhaft. Aber ich muss ja auch nicht alles verstehen…

Der Vollständigkeit halber muss natürlich noch erwähnt werden, dass die Reise nach Italien auch kulinarisch ein Genuss war. Zumindest außerhalb des Mondialigeländes… Leckere Foccacia, wirklich guter Kaffee, Lemon Soda, hammergeile vegane Puddings und Joghurts von Valsoia, Tomaten, die diesen Namen noch verdienen, und billiges Sojaeis aus dem Supermarkt. Ohne den sportlichen Ausgleich hätte ich sicher ordentlich zugelegt in den paar Tagen…

P.S.: Busse in Bologna klingen wie Vuvuzelas. Aber das nur am Rande…

K.I.Z – Biergarten Eden

K.I.Z sind ja oft etwas zwiespältig und gehen teilweise auch gar nicht, aber mit diesem Song haben sie voll ins Schwarze getroffen. Hammer!

Rund um das 11 Freunde-WM-Quartier

Rund um das WM-Quartier von 11 Freunde in der Revaler Straße in Berlin-Friedrichshain haben sich einige Street Artists ausgetobt. Das Hausdach befindet sich in der Revaler Straße und ist vom S-Bahnhof Warschauer Straße aus photographiert worden. Die anderen Photos zeigen die Werbewand an der Warschauer Straße zwischen Warschauer Brücke und Revaler Straße:

Ultras Roter Stern Berlin vs. St. Pauli

In der neuesten, zweiten, Ausgabe ihres Fanzines „Zur Sonne. Zur Freiheit!“ widmen sich die Ultras Roter Stern aus Berlin unter anderem und völlig zurecht dem, was gerade beim FC St. Pauli abgeht, bei dem sich momentan tatsächlich Verantwortliche immer wieder positiv darauf beziehen, dass die Spieler der Lizenzspielerabteilung allesamt einen deutschen Pass haben. Eine solche positive Bezugnahme auf des nationale Kollektiv MUSS kritisiert werden!

Doch leider werden URS wie immer, wenn von St. Pauli die Rede ist, unsachlich und von ihren eigenen Identitätspolitiken geleitet…

Wer auf der einen Seite kritisiert, dass der FC St. Pauli sich als „Stadtteil-Club, der regional aufgestellt ist,“ bezeichnet, kann nicht gleichzeitig fordern, dass mensch „einen in der Region verankerten Roter-Stern-Verein“ unterstützen soll, sollte sich zumindest des damit aufgemachten Widerspruchs bewusst sein. Außerdem spielen beim FC St. Pauli alleine in der ersten Herrenmannschaft rund ein halbes Dutzend Menschen mit Migrationshintergrund, während bei sämtlichen Roter-Stern-Vereinen in der BRD nahezu ausschließlich Herkunftsdeutsche spielen. Ist das jetzt wirklich so viel besser?! Und wie viele Nicht-Kartoffeln gibt es bei der URS?!?

Die „linke Revolution“ bei St. Pauli in den 1980ern einseitig an Volker Ippig festzumachen ist auch eher halbseiden und verschweigt vollkommen, dass Sven Brux, der gegenwärtige Sicherheitsbeauftragter und Organisationsleiter des Vereins, einer derjenigen war, die damals das „Millerntor Roar“ gestartet haben und damit einen der entscheidenden Impulse für die sich formierende alternative Fankultur in der Bundesrepublik gegeben haben. Die Bedeutung des Fanladens St. Pauli als Pilotprojekt und die maßgebliche Beteiligung von St. Paulianer_innen an der Gründung von BAFF fallen auch untern Tisch.

Ich will nicht leugnen, dass sich bei St. Pauli vieles geändert hat und dass gerade was das Marketing und die Veräußerung von Rechten angeht viel Scheiße gebaut wurde, aber St. Pauli hat noch immer eines der wenigen Profiteams, die in Stadien ohne Sponsor im Namen spielen und ist was den kooperativen Umgang mit Fans und Ultras auch anderer Vereine angeht absolut vorbildlich. Auch von dem strikten Vorgehen gegen z.B. Thor Steinar-Klamotten im Stadion könnten sich so einige mal ne Scheibe abschneiden. Und welcher andere Profiverein hatte schon einen offen schwulen Präsidenten?

Auch der positive Bezug auf Vereine mit Wurzeln in der Arbeiter_innenbewegung (bei URS wird selbstverständlich nicht gegendert, sind ja wahrscheinlich auch alles echte Männer…) bei gleichzeitiger Kritik einer vom Hörensagen bekannten verkürzten Kapitalismuskritik beim FC St. Pauli verwundert mich doch etwas. Glaubt wirklich irgendwer bei traditionellen Arbeiter_innenvereinen sähe das irgendwie besser aus??? Ich denke, eher das Gegenteil ist der Fall. Im Übrigen sind sich bei St. Pauli die meisten Menschen bewusst, dass der FC Bayern München und auch Uli Hoeneß persönlich dem Verein in seiner letzten Krise sehr geholfen haben. Heutzutage ist der FC Bayern am Millerntor sicher besser gelitten als in fast allen anderen Stadien der Republik. Und das nicht nur dank der guten Verbindungen zwischen USP und Schickeria…

Die Ultras Roter Stern haben leider die Chance vertan auf das richtig erkannte Problem mit sachlicher Kritik zu reagieren. Irgendwie wirkt der ganze Artikel so, als ginge es nicht um die Sache, sondern nur um St. Pauli-Bashing und um Roter Stern-Gehype. Ich glaube nicht, dass das irgendwen überzeugt. Vielleicht sollten URS auch lieber erst mal vor der eigenen Haustüre kehren. Nach dem heutigen Tag mit dem Roten Stern Cup umso mehr…

Jedenfalls: Coole Kids kaufen sowieso kein Merchandise von Profivereinen, sondern den Kram ausm Fanladen oder von den Ultras! Aber vor allem denken coole Kids nach, bevor sie mit dem Finger auf andere zeigen…

Die PDFs von „Zur Sonne. Zur Freiheit!“ findet ihr allesamt [hier].

Roter Stern Cup – Ein Lagebericht

Der heißeste Tag des Jahres und die Auswahl des DFB soll am Spätnachmittag bei der WM im Männerfußball gegen die des argentinischen Verbandes antreten. Nicht gerade ideale Voraussetzungen für ein Fußballturnier…

Ich kam erst gegen 14 Uhr an, doch was sich mir in den kommenden etwas mehr als zwei Stunden bot, war ein Bild des Grauens. Überall Deutschlandfahnen, Deutschlandtrikots, Deutschlandvuvuzelas und das nicht nur bei den vor Ort rumhängenden Durschnittsfußballprolls, sondern erschreckenderweise auch bei den Spieler_innen (überhaupt: fast nur Typen, ey!!!) und Anhänger_innen der meisten der angetretenen Teams. Klein-Joey vom Weissenseer FC gröhlt immer wieder: „Ich liebe Deutschland!“ und als das 1:0 für die Werkself des DFB fällt, ist der Jubel nicht weniger groß als bei jedem anderen Public Viewing. Nur eine Minderheit von vielleicht zwanzig Leuten sitzt vor dem anderen Fernseher hinter dem Merchandisestand und kann es ebenfalls nicht fassen…

Dazu kommt ein wahrscheinlich selbst ernannter „Sicherheitsbeauftragter“, der eine Spielerin eines der teilnehmenden Teams rügt, weil sich offenbar pflichtbewusst eine Deutschlandfahne von einem Auto entfernt hat und schon am Vorabend zu Menschen vom Roten Stern Leipzig irgendwas meinte von die Nazis in Leipzig wären ihm lieber als Gegner_innen als die „Boatengs“ in Berlin. What the fuck!?!

Ich will den Verantwortlichen beim Roten Stern aus Berlin hier nicht vorwerfen, das sei alles ihre schuld, denn viele von ihnen standen dort genauso fassungslos herum wie ich, aber eine Veranstaltung wie diese ist leider eher ein Event zum Fußball Abgewöhnen…

Wer Deutschland liebt, muss scheiße sein!

Edit: Die Kids auf dem zweiten Photo haben nichts direkt mit dem Turnier zu tun. Sie sind überwiegend vom Weissenseer FC, einem anderen Verein, der die Sportanlage nutzt. Auf dem Photo ist auch nicht zu sehen, dass einer von ihnen of colour ist. Das ist purer Zufall. Die Kids haben bei dem Turnier das Team der Flüchtlingsinitiative Brandenburg supportet (O-Ton „die Neger“), weil die „so schönen Fußball spielten“ (was stimmt). Einer von ihnen bejubelte Tore des Teams dadaistischerweise nacheinander mit „Ghana! Ghana!“-Rufen und mit „Tor für Deutschland!“… Das Photo entstand rund um die Semifinals und was ich daran vor allem zu kritisieren finde, ist, dass sie meines wissens nach niemand gebeten hat, mit ihrer Deutschlandparade aufzuhören. Es war einfach eine weitere Treppenstufe auf dem Weg nach unten in Richtung auf den Schlandfreudentaumel während des Länderspiels…

Sowas kommt von sowas…

sowas kommt von sowas

gefunden [hier].

07.-11.07. Mondiali Antirazzisti

Vom 07. bis zum 11. Juli ist es wieder so weit. Unweit der italienischen Stadt Bologna, die zumindest allen Studierenden ein Begriff sein sollte, findet die Mondiali Antirazzisti, die Antirassistische Fußball-WM, statt. Neben dem Kleinfeldturnier mit 204 Teams aus halb Europa und darüber hinaus wird es auch ein Rugby-, ein Volleyball- und ein Basketballturnier geben. Dazu spielen Bands wie Los Fastidios und zig andere Punk- und Skabands. Von einen Technofloor steht da leider nix… Trotzdem wird fussballvonlinks vor Ort sein und spätestens hinterher berichten, was so geht in Mondialihausen. In der Vergangenheit gab es ja immer wieder Kritik an derbem Rumgemacker und politischen Ansichten, die nicht eben weit über einen irgendwie gefühlten Antirassismus hinausgehen. Wir werden sehen…

mondiali