13.04.: Infoveranstaltung „Irrsinn der Normalität – Das Nationale in Fußball- und Popkultur“

Am kommenden Dienstag findet in der Tristeza in Berlin-Neukölln eine interessant klingende Infoveranstaltung statt:

„Irrsinn der Normalität – Das Nationale in Fußball- und Popkultur“ mit der Projektgruppe Nationalismuskritik (FF/M).

Das ungehemmte Feiern schwarz-rot-goldener Einigkeit und Normalität erschien vielen als harmlos. Doch die Reartikulation und Rekonstruktion von Nationalem eröffnet eine riskante Dimension. Die Berliner Republik kam in den nationalen Massenzeremonien während der Fußball-WM 2006 zu sich selbst, das heißt: Sie wurde als Nation normal. Seither ist der Status des „neuen“ deutschen Nationalismus auf neue Weise in der radikalen Linken fraglich geworden. Wie ist das Verhältnis von Kontinuität und Bruch mit einem altbekannten deutschen Nationalismus und der deutschen Geschichte zu denken? Wie lässt sich die Vermittlung von allgemeinen und besonderen Bestimmungen der deutschen Nation im 21. Jahrhundert begreifen? Die These der Projektgruppe Nationalismuskritik lautet, dass das Gebot der Normalität selbst das ideologische Grundmotiv des „neuen“ Nationalismus ist.

Die Veranstaltung wird gebärdengedolmetscht. Im Rahmen der Reihe „Von Lichterketten und anderen Aufständen“ präsentiert von der Tristeza-Veranstaltungs-AG.

Mehr Infos zu der Veranstaltungsreihe gibt es [hier].